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Meinen ersten Apple Rechner, einen gebrauchten Mac Plus mit sagenhaften 4 MB Arbeitsspeicher und einem zweiten Diskettenlaufwerk, habe ich bereits im 1988 im Studium erworben. Seinerzeit hauptsächlich zum Ausarbeiten von Dokumenten für mein Studium wurde der Rechner sehr schnell auch für andere Dinge „missbraucht“.

Allerdings war die Arbeitsweise mit zwei Diskettenlaufwerken und drei Disketten (System, Canvas und Dokumente sowie WriteNow und Dokumente) ziemlich umständlich. Als ich nach zwei Jahren eine Anfrage für eine farbige Illustration (ein roter Bierkasten mit braunen Flaschen drin:-) musste ich mir von meinem Bruder einen Mac IIsi ausleihen. Die Leihgabe war dann von etwas längerer Dauer bis klar war, dass das Studium der Elektrotechnik bei weitem nicht so interessant war wie das Erstellen von Grafiken am Computer.
Ein Gewerbe war damals noch recht einfach anzumelden…einige Tage später war ich kein Student mehr sondern Unternehmer.

In den folgenden Jahren habe ich als Zeichner und Illustrator mit Freehand hunderte von Grafiken für Bücher und Prospekte erstellt. Im Laufe dieser Tätigkeit kam natürlich mein eigener erster „großer“ Rechner: Ein Mac IIci mit 50 MHz DayStar PDS-Karte und tatsächlich 8 MB RAM und eine 400 MB Fujitsu-Festplatte. Das war eine richtige Rennsemmel!

Leider kam dann die Umstellung von 68k-CPUs auf die PowerPC-Plattform. FreeHand 7 war auf der alten Maschine nicht schnell genug, und so gesellte sich ein PowerMac 8100/110 (24 MB RAM und 4 MB Grafikspeicher-Aufrüstung) hinzu.
Einige Beispiele aus dieser Schaffenszeit finden Sie hier.

Auf Grund meiner Erfahrungen in der Druckvorstufe und dem Mac Betriebssystem übernahm ich in der Firma meiner Brüder immer mehr technische Aufgaben incl. der Netzwerk- und Kundenbetreuung.

Der eine oder andere Selbständige kann das vermutlich nachvollziehen: Im Laufe der Jahre geht der Überblick über Aufträge, Finanzen, Korrespondenz etc. mitunter verloren. Ich habe verschiedene Lösungen zu diesem Problem ausprobiert und bin zu dem Schluss gelangt, dass es nur zwei Varianten gab: zu groß/teuer und bezahlbar aber zu klein. Daher habe ich meine eigene Anwendung erstellt. Als Apple-Benutzer war ich natürlich mit AppleWorks vertraut. Damals war die Datenbank-Engine noch in dieses Office-Paket integriert. Später hat Apple dann FileMaker daraus gemacht.
Auf dieser Basis (FileMaker 4.0) entwickelte ich eine für meine Anforderungen genau zugeschnittene Anwendung. Besonders hilfreich dabei war, dass meine Frau gelernte Buchhalterin ist und zusammen mit mir den Buchhaltungsteil erstellt hat. Zahlungsverfolgung, Rechnungserstellung, Umsatzsteuer…alles kein Problem mehr )

Ich arbeite noch heute mit dieser Lösung, die natürlich im Laufe der Jahre einige Änderungen erfahren hat. Außerdem habe ich einige Kunden, die mit FileMaker-Lösungen arbeiten die von mir weiterentwickelt und gepflegt werden.
Ein Beispiel für eine besonders umfangreiche Anwendung finden sie hier.

Alles hat ein Ende (außer natürlich der Wurst), die Situation im grafischen Gewerbe wurde immer schwieriger. 1996 entschied ich mich daher, eine feste Anstellung im technischen Presales für Apple und Drucksysteme sowie der Kundenbetreuung in diesen Bereichen bei dem Distributer INGRAM MIRCO anzunehmen. Meine Tätigkeit als Zeichner und Systembetreuer führte ich allerdings noch nebenberuflich weiter.

Als 1998 die Support-Abteilung bei INGRAM aufgelöst wurde wechselte ich in die System- und Netzwerk-Administration der IDG Communications Media AG (nicht zuletzt bekannt als Herausgeber der Macwelt – mittlerweile leider nur noch online). Auch hier war ich zuerst hauptsächlich für den Bereich der Print-Produktion und Betreuung der Mac-User/-Systeme zuständig. Im Laufe der Jahre kamen, nicht zuletzt durch die Umstellung auf Mac OS X, Bereiche wir Linux-/Solaris-Server und verstärkt auch die Netzwerk-Administration sowie Windows-Server hinzu.

Meine nebenberufliche Tätigkeit als Systembetreuer und in der Datenbank-Entwicklung pflege ich weiterhin; den graphischen Bereich habe ich allerdings aufgegeben.
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